Burgen und Festungen im Aostatal
italia | 11 August 2011 | 17:24Die Berge allein waren nicht ausreichend um die kleinen Königreiche des Aostatals zu schützen, die so weit auseinander lagen. Im Mittelalter herrschten die Könige wie mit einer Eisenhand über ihre kleinen Reiche und scheuten auch vor dem kleinsten Krieg nicht zurück. Daher ließen sie immer größere und mächtigere Burgen bauen um Gegner abzuschrecken um ihre, eigentlich oft sehr kleine, Macht zu schützen. Von all diesen Burgen können Sie heute noch circa 70 im Aostatal bewundern. Auf dem Weg von Aosta nach Pont-St-Martin kann man sie schon sehen, die teilweise noch sehr gut erhaltenen Burgen und Schlösser als Zeitzeichen des Mittelalters. Die meisten Burgen sollten abschrecken, dass sieht man vor allem an der Montmayer-Burg, die auf einem hohen Felsvorsprung über den Valgrisenche-Tal liegt. Auch die Ussel-Burg wirft einen düsteren, melancholischen Schatten über das Tal. Fenis und Verres hingegen zeugen von einer anderen Zeit. Hier wurde nicht nur verteidigt, sondern auch angebaut, die Burgen sind groß und eindrucksvoll, aber zu ihrer Zeit auch Heimat für die feudalen Herrscher und ihre Untertanen gewesen. Die Burg Issogne ist im Gegensatz zu den ersten 4 Burgen ein wahres Schloss mit all seinen Fresken und Kunstwerken. Eine weitere Burg, die genannt werden will ist Chatelard. Sie liegt inmitten der höchsten Weinanbaugebiete Europas und ihre Herrscher waren sowohl für den Erfolg des Weinbaus als auch für den militärischen Stützpunkt der Burg zuständig.
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