Gorizia – ein Leben nach dem Krieg
italia | 23 September 2011 | 17:24Die Stadt Gorizia war einst der Schauplatz vieler Schreckenstaten und grausamen Schlachten während der beiden Weltkriege und wurde 1947 in Paris in zwei Teile geteilt, einem italienischen und einem jugoslawischen Teil. Heute gehört der jugoslawische Teil zu Slowenien. Die schönen mit Arkaden versehen Alleen der Stadt sind einzigartig und viele pastellfarbene Häuser mit reich verzierten Balkons säumen die Straßen. Man hat die Restaurierung sehr sorgfältig vorgenommen und heute kann man die grausamen Zeiten nur erahnen. Das Museo Provinciale della Grande Guerra (Das Museum des großen Krieges) erinnert jedoch sehr einfühlsam an die Schreckenstaten und man bekommt einen teilweise doch sehr faszinierenden Einblick in die fürchterliche Wirklichkeit des Krieges. Das Museum nutzt Filme, Fotos und Modelle, die sehr wirklichkeitsnah sind (Schützengräben, Kanonengestelle, Latrinen etc.), um dem Publikum deutlich zu machen, dass mit Kriegen nicht zu scherzen ist. Krieg bedeutet Verschwendung, Elend und falsches Heldentun, was man auf sehr greifbare Art und Weise versteht. Etwas außerhalb der Stadt liege eine Burg aus dem 16. Jahrhundert. Ein Spaziergang dorthin bietet sich an um den Kopf wieder etwas frei zu bekommen von den Eindrücken dieser spannenden Stadt!
http://www1.comune.gorizia.it/
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