Die Symbolik der christlichen Kunst
italia | 23 Januar 2012 | 05:24Ein Großteil der Kunst in Italien beruht auf christlichen Werken und aus diesem Grund sollte man sich mit ein paar immer wiederkehrenden Symbolen vertraut machen. Die Christen wurden bis in das Jahr 313 nach Christus hinein verfolgt und erst durch Konstantin errangen sie den Status als anerkannte Religion. Bis dahin hatte man eine geheime Sprache bestehend aus Zeichen und Symbolen entwickelt, die man heute noch sehr zahlreich als Mosaike und auf Särgen aus Marmor findet. Besonders in Aquileia sind diese weit verbreitet. Im Mittelalter hat man diese Symbole dann in der Kunst angewandt. Da wäre zum einen der Sieger mit den Flügeln, der einen Lorbeerkranz hält. Dieser Lorbeerkranz war ein klassisches Zeichen für Sieg und Heiligkeit. Später würde er für Christis Auferstehung und den Sieg über den Tod stehen. Ein weiteres Symbol ist die Schildkröte, die sich in ihrem Panzer versteckt. Sie bedeutet Dunkelheit und Unwissen, während der Hahn, der meist daneben steht und einst im Morgengrauen krähte, für Licht und Aufklärung stand. Der ICHTHUS, oder auch der Fisch, ist das Akronym für Iesous Christos Theou Uios Soter – Jesus Christus, Gottes Sohn, Heiland, auf Altgriechisch. Und zum Schluss kehren auch die bunten Vögel immer wieder in der Symbolik der Kunst. Sie stehen für die Unsterblichkeit und die Auferstehung der Seele in die Herrlichkeit des Himmels. Machen Sie sich auf die Suche – Sie werden diese Symbole garantiert überall wiederfinden!
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