Fano – die Stadt an der Via Flamia
italia | 9 November 2008 | 20:02Das antike Fano unterscheidet sich deutlich von den vielen Badeorten, die südlich von Pesaro an der Küste liegen. Vor allem durch den wunderschönen alten Stadtkern und die historischen Bauten verändert Fano sein Gesicht und ist damit weitaus interessanter als die auf den Massentourismus eingestellten Badeorte. Die Stadt wurde benannt nach dem Tempel Fanum Fortunae, der der Göttin Fortuna gewidmet war und als Endpunkt der Via Flamia fungierte. Die Via Flamia war ein wichtiger Weg von Rom und Fano wurde so zu einer der wichtigsten römischen Kolonien an der Adriaküste. Der Arco d’Augusto an der gleichnamigen Straße ist eins der wichtigsten antiken Monumente Fanos. Allerdings wurde der obere Teil im Jahre 1463 von Federico da Montefeltro zerstört, als er die Stadt in der Form des „condottiere“ des Vatikans belagerte. Sehr schön anzusehen ist der Brunnen Fontana della Fortuna aus dem 16. Jahrhundert und ein absolutes Muss einer Stadtwanderung durch Fano. Auch sehr schön ist der Palazzo Malatesta, der den gleichnamigen Platz säumt, wurde für die Herrscher Fanos erbaut und ist entsprechend eindrucksvoll. Heute befindet sich im Inneren des Palazzos ein Museum und die Pinacoteca Malatestina.
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