Ferrara – keine Autos und viele Fahrräder und doch noch große Klasse!
info | 4 Februar 2012 | 05:24Viele denken zunächst an Autos, wen Sie Ferrara hören. Das hat natürlich etwas damit zu tun, dass man bei der berühmten Automarke ein „i“ an Stelle eines „a“ verwendet hat. Interessanterweise hat Ferrara selbst aber überhaupt nichts mit Autos zu tun. In der Altstadt ist das Autofahren sogar untersagt und so ist die Innenstadt dieser wunderschönen Stadt in der Po-Ebene wunderbar ruhig und gemütlich und auch in der größten Sommerhitze herrscht hier eigentlich frische Luft. Erstaunlich wenige Touristen haben bisher den Weg nach Ferrara gefunden und so können Sie diese Stadt in aller Ruhe und Gelassenheit fernab von Menschenmassen für sich gewinnen. Das allerdings fällt nicht schwer. Viele historische Bauwerke können Sie besichtigen, kein Wunder also, dass man Ferrara als ganzes auf die Liste der UNSECO Weltkulturerbe gesetzt hat. Die Universität von Ferrara ist die zweitälteste der Welt. 12.000 Studenten sind noch an der Universität und sorgen für das entspannte und ruhige Flair der Stadt. Hauptfortbewegungsmittel ist das Fahrrad und die Häufigkeit von Fahrrädern kann mit der von Amsterdam locker mithalten. Die Piazza Cathedrale und der Dom sind das Zentrum der Stadt und von hier aus schlängeln sich die gepflasterten Gässchen durch die Altstadt. Die Burg der Este steht mitten in der Stadt, man baute damals um die Burg herum. Ein Wassergraben umgibt sie und noch heute ist es ein sehr eindrucksvoller Bau. Man kann den Reichtum der längst vergangenen Tage immer noch bestens erkennen. Auch sehr schön ist das mittelalterliche Viertel südöstlich des Doms und der Jüdische Friedhof im Norden der Stadt.
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