Die Mythen des Lambrusco
italia | 10 November 2008 | 11:40Typisch italienisch, sagt man meist, wenn man Lambrusco hört. Und das ist auch vollkommen richtig so. Lambrusco wird zu einem großen Anteil in der Emilia-Romagna in Italien angebaut, einige Weinstöcke findet man noch in Südtirol und eventuell in der Lombardei. Man hat auch versucht, Lambrusco-Reben in Argentinien anzusiedeln. Dort heissen Sie dann Lambrusco Measini. Aber es stimmt schon, die Lambrusco-Rebsorte ist etwas typisch Italienisches. Und das schon seit über 2000 Jahren! Schon die Römer kannten diese Weinsorte und genossen den gute Tropfen, den man daraus gewinnen kann. Lambrusco ist ein fantastischer perlender Rotwein, oft sehr süss, und lässt sich sehr gut trinken. Lambrusco ist sehr fruchtig, leicht und erfrischend und der perfekte Wein für laue Sommerabende bei Sonnenuntergang. Lambrusco wird rein aus den Lambrusco-Trauben hergestellt und nur in seltenen Fällen mit anderen Trauben gemischt. Das hat dann allein farbtechnische Gründe, denn die dunkelrote Farbe kann durch Ancelotta-Trauben verstärkt und intensiviert werden. Es gibt vier verschiedene DOC-Weine, die sich Lambrusco nennen dürfen: Lambrusco Reggiano, Lambrusco Salamino di Sante Croce, Lambrusco Grasparossa di Castelvetro und Lambrusco di Sorbara. Vorsicht jedoch vor Billig-Lambrusco: Zwar ist der Preis fantastisch, aber der die Trauben werden ganz und gar vergärt und so geht die typische Frische verloren! Ein guter Lambrusco sollte bei einem Preis zwischen 7 und 11 Euro liegen!
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Die Sehenswürdigkeiten der Stadt Parma
- Die wichtigsten süditalienischen Käsesorten
- Infiorata in der Stadt der Blumen – Genzano in der Nähe von Rom
- Fidenza am Podelta
- Termoli – der Inbegriff Süditaliens
Noch keine Kommentare.