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Die Hafenstadt Ancona an der Adriaküste

info | 15 April 2008 | 21:39

Eigentlich hat das Schicksal dieser Stadt schwer mitgespielt. Im Mittelalter war sie eine wichtige Hafenstadt und für den Handel mit Griechenland und Kroatien sehr wichtig. Im Zweiten Weltkrieg hat man den Hafen fast komplett zerstört und einige schwere Erdbeben, davon das letzte datiert 1972 haben ihren Teil zur Erschwerung des Wiederaufbaus getan. Und dennoch ist Ancona heut eine Reise wert und die Altstadt lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. Besonders interessant ist der fünfeckige Bau zwischen Bahnhof und Fährhafen. Früher wurden hier die Matrosen in Quarantäne gehalten, um sicher zu gehen, dass sie keine gefährlichen Krankheiten ins Land brachten. Heute ist es ein Kultur- und Kongresszentrum, wo man die verschiedensten Veranstaltungen erleben kann. Heute fahren immer noch täglich Fähren nach Griechenland und Kroatien und so eignet sich Ancona auch ausgezeichnet als Zwischenstation auf einer Fahrt weiter gen Süden. Nur wenige Schritte vom Hafen entfernt beginnt die mittelalterliche Altstadt von Ancona. Hinter der Piazza Republica. Viele enge Gassen schlängeln sich durch dieses Viertel mit seinen vielen verschiedenen Kirchen und Museen auf der kulturellen Seite, und seinen Boutiquen und Cafes auf der erholsamen Seite. Ob als Zwischenstation oder Ausflugsziel oder Urlaubsort, Ancona ist auf jeden Fall eine Reise wert!

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